plus minus gleich

Südtirol September 2012



Nach nunmehr 10 Jahren Drill, endlich die Landung. Am 08.09.2012 gaben wir uns da "Ja- Wort"... Unsere Flitterwochen führten in den schönen Süden..genauer Südtirol. Nach unserem Kurztrip an den Bodensee waren wir so beeindruck von der Landschaft, dass wir dies als unser Urlaubsziel festmachten und dort etwas mehr Zeit verbringen wollten.  

Shop Der Heiländer

Der Winter geht in die Verlängerung... Zeit zum Rutenbau



Wie lange will dieser Winter noch dauern... diese Frage stellt sich wohl so ziemlich jeder, der auf den Frühling und mildes Klima wartet. Zum Fischen ist es mir persönlich einfach zu kalt und die Wenigen, die sich trotz der Eiseskälte ans Wasser wagen, werden nur selten belohnt. Wobei durchaus Fische gefangenwerden. Ich habe die letzten Wochen genutzt, um mich etwas mehr mit dem Thema Rutenbau zu beschäftigen. Einige Eindrücke und Arbeitsschritte möchte ich in diesen Beitrag wiedergeben.

Die obere Möhne im Sauerland

E-Mail Druckbutton anzeigen? PDF


In der Woche vom 20.-27.07.2013 ging es zum Fliegenfischen und entspannen in das schöne Sauerland an -genauer gesagt an die obere Möhne. Große Bach- und Regenbogenforellen soll es hier geben..und tatsächlich konnte ich bereits kurz nach unserer Ankunft, direkt am Niederbergheimer Hof, wahrlich kapitale Forellen sehen.

Hier ist allerdings Schonstrecke und nur gucken statt anfassen. Also schnell einchecken und Gerät "aufrödeln". Zuerst ging es den Fluss erkunden. Die Sonne brannte noch stark im Nacken und an den offenen, klaren Wiesenabschnitten war keinerlei Aktivität auszumachen. Ganz im Gegenteil...der Fluss wirkte irgendwie "tot". Die nächsten Stunden um die Abenddämmerung herum gaben mir dann doch einen Einblick in das, was mich in den nächsten Tagen erwarten würde.

Überall begannen die Fische zu steigen und so konnte ich bereits am ersten Abend eine bildhübsche Bachforelle erwischen.


Immer wieder bekam ich im Vorwege den Rat, große Streamer zu fischen und auch in Erich Brinkhoffs Laden lagen einige riesige Streamer aus, die mehr einem Frettchen glichen. Ich fischte "Altbewährtes" und da ich mich sowieso mehr auf die Abendstunden konzentrierte, kamen überwiegend Trockenfliegen zum Einsatz.

Mit Nymphe und auch Streamer konnte ich sicherlich auch einige Fische fangen. Doch eine große Forelle mit der Trockenfliege anzufischen ist doch ungleich spannender.

Bereits am zweiten Abend konnte ich Bekanntschaft mit einem wahren Möhneriesen machen. Je größer die Fische, umso kleiner die Ringe, welche sie beim steigen hinterlassen. Eine kleine Sedge sollte es richten und bereits beim zweiten Wurf nahm der Fisch die Fliege etwa 15 Meter vor mir. Der Anhieb saß und binnen Sekunden ist der Fisch etwa 30 Meter stromab "gerast". Die kommende Rieselstrecke stellte auch keine Barierre dar und dann verlor ich den Kontakt.


Schnurbruch...

Zu meiner Schande wiederholte sich dieses Schauspiel in den folgenden Tagen einige Male.

Auch das zeigt, dass die Fische bereits einige Erfahrung mit Fliegenfischern gemacht haben.

Die Möhne bietet alles was man braucht. Tiefe Züge, Pools und flachere Rieselstrecken. In Richtung Allagen liegt ein Großteil der Möhne im Naturschutzgebiet.

Ich hab mir die Mühe gemacht und bin die Strecke mal abgelaufen. Mannshohe Brennnesseln, umgekippte Bäume, rutschige Uferkannten und kaum bewatbarer Fluss....ein Traum!

Insgesamt optisch sicher interessant. Fischtechnisch jedoch sehr ernüchternd.

Auch mit der Nymphe konnte ich bis auf wenige Barsche und Gründlinge nichts fangen.


Der Nachwuchs an kleinen Forellen fehlte irgendwie gänzlich.

Im Allgemeinen war das Naturschutzgebiet irgendwie vollgemüllt. Überall im Totholz hing Plastemüll und anderer Mist.

So zog ich die Strecke in Richtung Völlinghausen vor.

An einem alten Wehr zog ein Exote seine Bahnen und ich dachte, ich traue meinen Augen nicht...ein dicker Koikarpfen...aber beißen wollt er nicht.


Was den Befischungsdruck angeht, kann ich nicht klagen, so konnte ich den Fluss die meißte Zeit allein befischen.

Unmegen abgerissener Fliegen, zeigten mir jedoch, dass es hier auch deutlich anders aussehen kann

....und das viele Fliegenfischer den Begriff -Schonhaken- irgendwie anders interpretieren.

Die Fische sind extrem scheu und wer sich an "offenen" Stellen unvorsichtig nähert, bleibt oft ohne Erfolg.

Auch das Waten sollte, wen möglich- verhindert werden. Ansonsten sollte man auch nur stromauf waten und fischen.

Der Fluss ist teilweise sehr sedimenthaltig und eine aufgewühlte Schlammwolke vergrämt jeden Fisch für die nächsten Stunden.

Für mich war es wiedermal sehr lehrreich und eine klasse Fischerei an einem wunderschönen und vor allem gut bewirtschafteten Gewässer.

Sicher nicht einfach zu befischen..aber das macht doch den Reiz aus..oder!?


Die gut organisierte Entnahme- und Besatzregelung macht es möglich, wirklich gute Fische zu fangen, für die man als Nordlicht ansonsten schon einige Kilometer "abreissen" muss.

Auch so lässt es sich im Umland sehr gut "aushalten". Der Möhnestausee mit seiner beeindruckenden Staumauer laden zum baden ein und auch die Tropfsteinhöhlen und der Wildpark sind sicher einen Besuch wert.

Nähere Infos zur Möhne, dem Niederbergheimer Hof und den gemütlichen Laden gibt´s hier.

Brinkhoff GmbH

Für mich steht fest "i´ll be back"... denn ich hab dort noch einige Rechnungen offen!

Bafo1Spotk-k-DSC_0093k-k-DSC_0098k-k-DSC_0099k-k-DSC_0111k-k-DSC_0116k-k-DSC_0117k-k-DSC_0118k-k-DSC_0119k-k-DSC_0120k-k-DSC_0130k-k-DSC_0131k-k-DSC_0132k-k-DSC_0133k-k-DSC_0136k-k-DSC_0137k-k-DSC_0139k-k-DSC_0140k-k-DSC_0141k-k-DSC_0145k-k-DSC_0151k-k-P4150034k-k-P4150035k-k-P4150036k-k-P4150037k-k-P4150038k-k-P4150039k-k-P4150040k-k-P4160042k-k-P4160043k-k-P4160044k-k-P4160045k-k-P4160047k-k-P4180049k-k-P4180050k-k-P4180053k-k-P4180054



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 05. September 2017 um 16:29 Uhr  

***Shop Fliegenfischen Polen***

*** Shop Der Heiländer ***

Info-Pool

Besucher

Heutige Besucher17
Besucher gesamt101677

Wer ist online

Wir haben 23 Gäste online