plus minus gleich

Südtirol September 2012



Nach nunmehr 10 Jahren Drill, endlich die Landung. Am 08.09.2012 gaben wir uns da "Ja- Wort"... Unsere Flitterwochen führten in den schönen Süden..genauer Südtirol. Nach unserem Kurztrip an den Bodensee waren wir so beeindruck von der Landschaft, dass wir dies als unser Urlaubsziel festmachten und dort etwas mehr Zeit verbringen wollten.  

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Der Winter geht in die Verlängerung... Zeit zum Rutenbau



Wie lange will dieser Winter noch dauern... diese Frage stellt sich wohl so ziemlich jeder, der auf den Frühling und mildes Klima wartet. Zum Fischen ist es mir persönlich einfach zu kalt und die Wenigen, die sich trotz der Eiseskälte ans Wasser wagen, werden nur selten belohnt. Wobei durchaus Fische gefangenwerden. Ich habe die letzten Wochen genutzt, um mich etwas mehr mit dem Thema Rutenbau zu beschäftigen. Einige Eindrücke und Arbeitsschritte möchte ich in diesen Beitrag wiedergeben.

Österreich Bregenzerach

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Es ist Dienstag der 15.05.2012 und jeden Moment hab ich Feierabend....

Noch sitze ich vorm Computer und überlege mir, wohin ich die Tage denn nur fischen fahren könnte.

Allzu viele Möglichkeiten bietet der hamburger Raum nicht.


Zur Küste...eher nicht! Nur Hornhechte...nööö da kann man andermal hin.

Nach einiger Sucherei und einigen Tipps hatte ich zwei schöne Gewässer in der "hamburger Ecke" gefunden.

Der Feierabend nahte und wie immer holt mich meine bessere Hälfte von der Arbeit ab.


Auf dem Heimweg sagte sie, dass sie nun auch den Freitag frei bekommen hätte und man könnt ja irgendwo zusammen hin.

Mmmh ja könnte man wohl (die Planungen waren dahin)....aber wohin?

Nach Bayern an den Bodensee, eine Freundin besuchen...!

Bayern..äääh ja! Da klingelte es in meinen Ohren...Kristallklare Flüsse, Berge und Bier! Also alles da! Na klar warum nicht....

Nun aber schnell! Wie, was, wohin und überhaupt...

Im Internet fanden sich so auf die schnelle erstaunlich wenige Infos über das Fliegenfischen im Bodenseeraum.

Es gibt sicher eine Menge toller Gewässer dort, nur leider bekommt man als "Gastangler" kaum oder gar keine Tageskarten. Entweder man wohnt z.B. für teuer Geld im Hotel, welche dann Privatstrecken besitzen oder es gibt schlicht keine Gaststrecken.

Im Nachbarland Österreich bin ich dann auf die Bregenzerach und die Weissach gestoßen. Auch hier gab es nur sperrliche Informationen aber immerhin..es soll Tageskarten geben.

Nun denn...am Mittwoch nach der Arbeit ging es los und so erreichten wir mitten in der Nacht Nonnenhorn am Bodensee. Gesehen haben wir dann leider nicht viel und sind auch "tot" ins Bett gefallen.


Als wir irgendwann wieder zu uns kamen, empfing uns die Sonne und dieser wunderschöne Ausblick.

Und so schlenderten wir erstmal über die Insel Lindau und es kam irgendwie sowas wie südländisches Urlaubsfeeling auf.

Eine tolle Gegend...





Am kommenden Morgen ging es dann zeitig aus dem Bett und ab nach Österreich. Nach über einer Stunde erreichte ich das Ziel Doren / Bozenau.

Ein Campingplatz mitten an der Bregenzerach...und mitten im Wald. Eigentlich dauert die Fahrt nur ca. 40 Minuten aber da das Navi immer wieder GPS-Aussetzer hatte und die Straßen teilweise immer enger wurden, hatte ich mich anständig verfahren.

Der Campingplatz wirkt sehr gemütlich, ebenso der Betreiber, der ebenfalls mit einer "südländischen Gemütlichkeit" die Karten ausstellt.

Als erstes Ziel hatte ich mir die sieben Kilometer lange Strecke der Weissach vorgenommen.

Ein ganz "wilder" Teil an dem mit dem Auto nur wenige Stellen angefahren werden können.

Zu Fuss ging es zur Stelle an der die Weissach in die Bregenzerach mündet und von da aus "kletterte" ich Flussauf.

Hier muss man körperlich wirklich fitt sein, ansonsten kommt man nicht sehr weit. Das Ufer ist nur an wenigen Stellen begehbar und man muss ständig die Uferseite wechseln, was aufgrund der tiefen Rinnen und der starken Strömung auch nicht immer einfach war.

Wenn einem hier etwas zustoßen sollte....

Es dauerte so seine Zeit bis ich mit den dortigen Verhältnissen klar kam und irgendwann .....baaam Rute krum und der erste Fisch hing am Haken.

Eine schöne und vor allem kampfstarke Regenbogenforelle auf Wooly Bugger...

Silberblank und voller Kraft lag sie vor mir.

Echt erstaunlich was solch ein Fisch für Reserven freisetzen kann.

Nun ist schon viel Zeit dahingeflossen und neben der einen "Großen" hatte ich noch viele kleine Regen-  und auch Bachforellen gefangen.

Da es der Rückweg echt in sich hatte, brach ich frühzeitig ab um noch im Hellen am Campingplatz anzukommen. Zu hause hatte ich die befischte Strecke mal so ungefähr per GoogleMaps abgemessen...

...Es waren vielleicht 1,5 Km...von 7 Km!

Am zweiten und letzten Tag ging es direkt an die Bregenzerach. Der Abschnitt vor dem Campingplatz war irgendwie nicht "mein Ding" zu gewaltig rauschte das Wasser hier und war teils recht trübe.

Noch am Vortag schaute ich im Netz und fand eine tolle Strecke -so ziemlich am Anfang des zu befischenden Abschnitts-.

Hier sah alles ganz anders aus. Klares Wasser... viele Steine und so ein bischen Kanada / Norwegencharme strahlte der Fluss und die Umgebung aus.

Zwei Einheimische fischten bereits die ersten beiden Pools am Parkplatz ab...mit Erfolg.

Sinkschnur scheint hier der Schlüssel zum Erfolg zu sein..zumindest derzeit, erwähnte der Almödi.

Die Fische steigen leider noch nicht und dass obwohl einige Mayfliegen unterwegs waren. Also wenn schon was lernen, dann von denjenigen, die sich damit auskennen. Ich habs den Einheimischen gleichgetan und ein schnellsinkendes Polyleader montiert.

Der gesammte Fluss zeichnet sich durch tiefe Pools und Rinnen aus und da muss man runter, wenn die Fische nicht hochkommen wollen.

Und wieder begann der Tag mit einer silberblanken Rainbow.


Es folgten weitere tolle Regenbogner und nach einiger Zeit war ich schon viele Kilometer vom Ausgangspunkt gewandert. Hier kann man die Zeit mal so richtig links liegen lassen.

Die Bregenzerach ist im Gegenzug zu Weißach wunderbar zu bewaten und es führt teilweise ein Wanderweg entlang.

Ich kam an eine langgezogene Kiesbank mit einem kleinen Wasserfall und hier sah ich den einzigen steigenden Fisch dieser Tage. Immer wieder schnappte er sich ganz zielsicher sein Mahl.

Da ich nicht umbauen wollte und der Fisch auch nicht sonderlich groß war, ließ ich ihn weiter "jagen" und er mich auch...

Am Ende der Kiesbank befand sich eine lange Kurve mit einer tiefen Rinne, die wollte ich noch befischen und dann umkehren. Erster Wurf..heftiger Biss, Mist hängt nicht..also nochmal.

Zweiter Wurf..Biss und hängt!!!

Eine fast silberne Bachforelle kam zum Vorschein..wunderschöner Fisch!!!

Mit diesem Fisch beendete ich den perfekten Angeltag.




Infos zur Bregenzerach bekommt ihr auf folgenden Seiten:

www.Fliegenfischen.de

www.fischradar.com

und im folgenden Bericht

Hebeisen Bericht Bregenzerach

Der Tageskartenpreis beträgt 30,00 EUR und es dürfen 4 Fische entnommen werden.

Gefischt wird grundsätzlich widerhakenlos.


Viel Spaß und tolle Momente am Wasser wünscht


Baltic Trouts






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