plus minus gleich

Südtirol September 2012



Nach nunmehr 10 Jahren Drill, endlich die Landung. Am 08.09.2012 gaben wir uns da "Ja- Wort"... Unsere Flitterwochen führten in den schönen Süden..genauer Südtirol. Nach unserem Kurztrip an den Bodensee waren wir so beeindruck von der Landschaft, dass wir dies als unser Urlaubsziel festmachten und dort etwas mehr Zeit verbringen wollten.  

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Der Winter geht in die Verlängerung... Zeit zum Rutenbau



Wie lange will dieser Winter noch dauern... diese Frage stellt sich wohl so ziemlich jeder, der auf den Frühling und mildes Klima wartet. Zum Fischen ist es mir persönlich einfach zu kalt und die Wenigen, die sich trotz der Eiseskälte ans Wasser wagen, werden nur selten belohnt. Wobei durchaus Fische gefangenwerden. Ich habe die letzten Wochen genutzt, um mich etwas mehr mit dem Thema Rutenbau zu beschäftigen. Einige Eindrücke und Arbeitsschritte möchte ich in diesen Beitrag wiedergeben.

Südschweden 2011

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Blanker Kelt 83cm

Südschweden 2011 -09.04.2011 - 16.04.2011

Ein ganzes Jahr lang...ja ein ganzes langes Jahr hat es gedauert.

Von vorangegangenen Berichten angesteckt,blieb mir nichts Anderes übrig als zuzusagen...

und so liefen die Vorbereitungen...wie erwähnt: ein ganzes Jahr!!!

Fliegen wurden gebunden, Schnüre ausprobiert und sonstiges Untensil "gecheckt"..also irgendwie doch alles so, als wenn man hier mal einfach so an der Küste fischen würde..nur irgendwie nervöser, unruhiger..erwartungsvoller!!!

Der Tag X stand vor der Tür und zu früher Stunde ging es auf in Richtung Rostock, um von dort nach Trelleborg überzusetzen.

Nach kurzer Fahrt erreichten wir unsere "Behausung" für die nächsten Tage -die Stadt Ystad lag fünf Minuten entfernt und zur Küste war es genauso "weit"...kurz Zimmer verteilt und dann hielt es auch keinen in der Bude...klar wir wollten fischen!

60er

Es war ein super Einstand in den Urlaub. Das Wetter war perfekt, der Wind stand super und so kam es, dass einige von uns noch nicht einmal die Watklamotten anhatten, bis der erste Fisch am Haken hing.

Das war es dann aber auch an diesem Abend...

Der Grundstein war gelegt und wir waren bester Dinge für die kommenden Tage.

Den nächsten Tag verteilten wir uns entlang der südschwedischen Küste zwischen Hórte und Ystad... die Platzwahl erschien irgendwie willkürlich...denn irgendwie sieht die ganze Küste aus, wie ein einziger Hot-Spot.

Riff an Riff zieht sich durch den gesamten Küstenstreifen und dazu folgen in regelmäßigen Abständen Süßwassereinläufe...es richt überall förmlich nach Fisch.

Ein Traum für die Küstenfischrei....

Küste

 

Es wurde über den ganzen Tag verteilt gefangen..feste Beisszeiten gab es nicht und auch die "berühmte" goldene Stunde brachte nicht unbedingt mehr Bisse.

Die Fliege der Woche war die Danske Juletrae in Größe 2-4 aber auch Pattegrisen, Flash N°9 und Magnusvarianten brachten regelmäßig Fisch.

Ein kurzer Kälteeinbruch brachte für einen Tag wenig Fisch....

Umso besser waren die kommenden drei Tage und die Fangzahlen stiegen mit jedem Tag und auch die Größe der Fische war teils echt erstaunlich.

Neben vier Fischen ü 80, lag der Großteil der gefangenen Meerforellen im Schnitt bei 60-70cm.

Wie es um die Zeit in Südschweden üblich ist, werden überwiegend abgestiegene Fische gefangen..die Drills fallen dann doch leider etwas mager aus...was jetzt keinesfalls heißen soll, dass die Fische nicht auch mal Gas geben können.

In dieser Woche fingen wir mit neun Anglern 41 Fische wovon 5 entnommen wurden. Am letzten Tag ging dann nochmal richtig die Post ab und es wurden um und bei 15 Fische gehakt, wovon einer wahrscheinlich jegliche Vorstellung von Meerforelle gesprengt hätte...

Der Fisch nahm die Fliege und bohrte sich im knietiefen Wasser mit den Kopf zwischen die Steine..dabei ragte eine riesige Schwanzflosse in die Höhe...und dann war er aus, der Traum.

Die Schnur erschlaffte..wie auch das Gesicht..ausgestiegen!

Dieser Fisch wäre die absolute Krönung gewesen.

Nichtsdestotrotz..ein Tag aus dem Bilderbuch...

Außer uns waren viele, viele weitere Angler aus benachbarten Ländern unterwegs... die meißten auch erfolgreich.

Spinnfischer gingen jedoch recht häufig leer aus.

Die Meerforellen waren einfach noch zu träge um die schnell geführten Blinker zu verfolgen

An langsames führen ist in diesem Revier beim Spinnfischen nicht zu denken -ansonsten gibt es einen Hänger auf den Nächsten.

Oft bissen die Fische sehr dicht unter Land oder direkt an den Übergängen zu tiefen Wasser....aber auch inmitten der Steine wurde gefangen.

Aufgrund der zu befischenden Wassertiefe sind Intermediate-Schnüre nicht zwingend erforderlich. Eine gute Floating-Schnur ist hier genau richtig..teils mussten extrem lange Vorfächer gefischt werden, da das Wasser so ruhig und klar war. Ansonsten blieben die Bisse aus.

So schnell wie der Urlaub begann, war er dann auch leider schonwieder zu Ende

Wer also eine erstklassige Meerforellenfischerei erleben möchte, dem sei Südschweden ans Herz gelegt.

Organisiert wurde die Tour vom

"Der Ostseefischer"
Jürgen Häfele

Homepage: www.derosteefischer.de

Lager Str.14 / Pläter Strasse
18055 Rostock

©baltic-trouts//mit freundlicher Genehmigung von "Der Ostseefischer"

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. April 2012 um 22:52 Uhr  

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